Tobias Clairmont
Managing Director (Beratung)
Tobias Clairmont, Jahrgang 1970, hätte sicher auch als Texter Karriere gemacht. Er hat Humor, schreibt ganz gut und ist auch einem gepflegten Kalauer gegenüber nie abgeneigt.
Trotzdem machte Tobias von 1991-1993 eine Ausbildung zum Werbekaufmann bei der Dialogagentur Wilkens Ayer direct in Hamburg und brachte es dort in nur fünf Jahren zum Grouphead Beratung für große Kunden wie Reemtsma, Montblanc und die Advance Bank. Außerdem absolvierte Tobias ein Studium zum Kommunikationswirt, das er 1994 mit Auszeichnung abschloss.
Als Tobias 1996 zu Deutschlands Vorzeige-Kreativagentur Jung von Matt wechselte, wäre es sicher noch nicht zu spät für eine Texterkarriere gewesen. Offensichtlich war der Bedarf an Kreativen dort aber bereits gedeckt und so betreute Tobias als Kundenberater zweieinhalb Jahre lang Topmarken wie Audi, Hochland und Wirtschaftswoche, bevor er 1998 zurück ins Dialogmarketing wechselte.
Zunächst war er als Etatdirector bei Glockauer Hellner tätig und später als Management Supervisor bei FCB Direct. Hier begann mit dem Gewinn des Volkswagen Dialogetats, den Tobias mit zu verantworten hatte, nicht nur eine langjährige Beziehung zum Wolfsburger Autokonzern, sondern auch das Zusammentreffen mit seinen späteren Geschäftspartnern Hartmut Kozok und Thomas A. Kramer fällt in diese Zeit.
Gemeinsam gründeten die drei am 01.01.2001 die Agentur Freihafen, welche als erfolgreichste Neugründung des Jahres in den Dialogmarkt startete. Tobias war in dieser Zeit natürlich viel zu beschäftigt, sich um seine Texterkarriere zu kümmern aber trotzdem entwickelte sich Freihafen mit den Startkunden Volkswagen und Deutsche BA zur einem der kreativsten Top-Player der gesamten Branche. Aus Freihafen wurde 2005 Tribal DDB Hamburg, wo Tobias heute Managing Director ist.
Neben seinen Kunden und seinen Mitarbeitern liegt Tobias seit vielen Jahren besonders die Nachwuchsförderung am Herzen, sei es als Ausbilder oder als Prüfer des Kommunikationsverbandes. Seinen Jahresurlaub verbringt Tobias alljährlich im dänischen Städtchen Roskilde, wo er seinem zweifelhaftem Hang zu härterer Gitarrenmusik frönt und darüber nachdenkt, ob er nicht doch noch mal Texter wird.
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